Fachberatung Trauerfeier

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Bonmot – einkaufen gehen

11. Januar 2010

Menschen spüren oft, wenn sie sich dem Ende ihres Lebens nähern. Manche wollen nichts mehr essen, andere wollen nicht mehr ins Krankenhaus.

 

Sie kommunizieren ihr nahendes Sterben nicht direkt, sondern verschlüsselt. Hörbar für den, der offen ist für den Raum, in den die Worte hinein gesprochen werden. In einem Trauergespräch erzählt eine Frau von einer solchen Kommunikation mit ihrem krebskranken Mann:

Mann: „Ich will nicht mehr ins Krankenhaus.“

Frau: „Was soll ich denn tun, wenn es dir schlecht geht?“

Mann: „Dann gehst du einkaufen.“

Frau: “ Und wenn es dir immer noch schlecht geht?“

Mann: „Dann gehst du etwas länger einkaufen.“

Über die Autorin

Über die Autorin

Birgit Aurelia Janetzky bietet Fortbildungen für Berufsgruppen im Bereich Sterben, Bestattung und Trauer. Sie hält Vorträge und schreibt Artikel für verschiedene Fachzeitschriften. Als Social-Media-Managerin und Expertin für die Themen digitaler Nachlass und Trauer im Internet berät sie Unternehmen und Organisationen, und begleitet Projekte an der Schnittstelle von #Mensch #Tod #Internet.
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