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Die Zukunft gehört der digitalen Autopsie

9. April 2011

Einen witzigen Namen haben die Forscher für ihre neue Entwicklung gefunden: Virtopsy. Weniger witzig ist der Anlass für diese technische Neuerung.

 

Es ist ein Gerät zur Untersuchung von Leichen, das schon bald die Autopie revolutienieren könnte. Die Virtopsy wird von einem hochtechnisierten Helfer, genannt Virtobot, durchgeführt. Sie ermöglicht ein sehr genaues, dreidimensionales Bild des Körpers. Für Gerichtsmediziner werden Dinge sichtbar, die bei der herkömmlichen Autopsie so nicht sichtbar sind. Ein weiterer Vorteil: theoretisch können die gespeicherten Daten auch nachträglich in Gerichtsprozessen eine Rolle spielen. Der Leichnam ist dann schon längst eingeäschert oder beigesetzt.

Entwickelt wurde das Verfahren im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts Co-Me am Rechtsmedizinischen Institut der Universität Bern.

Einblicke in das Verfahren geben mehrere Videos und die Webseite des Projektes.

Über die Autorin

Über die Autorin

Birgit Aurelia Janetzky bietet Fortbildungen für Berufsgruppen im Bereich Sterben, Bestattung und Trauer. Sie hält Vorträge und schreibt Artikel für verschiedene Fachzeitschriften. Als Social-Media-Managerin und Expertin für die Themen digitaler Nachlass und Trauer im Internet berät sie Unternehmen und Organisationen, und begleitet Projekte an der Schnittstelle von #Mensch #Tod #Internet.
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