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#Mai bemerkenswerte Trauerreden: Erich Mielke

31. Mai 2010

Am 21. Mai 2000 verstarb Erich Mielke. Zehn Jahre ist das her.

 

Nachdem ich gestern Abend den Tatort “ Schlafende Hunde“ angesehen habe (ARD), ist ja die Frage berechtigt, ob die Stasi, der Geheimdienst ohne Land, noch aktiv ist? Doch Halt! Ein Krimi ist ein Krimi ist ein Krimi.

Ganz real ist die Trauerrede anlässlich des Todes von Erich Mielke, gehalten am 10. Juni 2000 von einem Juristen, dem ehemaligen General des „Ministeriums für Staatssicherheit“ (MfS) der DDR und Chef der „MfS“-Hochschule in Potsdam, Willi Opitz.

Ich bin im Westen aufgewachsen, mir ist diese Art von Trauerreden sehr fremd. Es ist ja nicht einfach eine Trauerrede, sondern durchaus eine politische Rede. Wenn ich sie lese, scheint es mir, dass in ihrem Gedankengang die Zeit seit der Wende stehen geblieben ist. Von daher hatte der Tatort gestern nicht ganz unrecht.

Die Trauerrede ist als Dokument der Zeitgeschichte veröffentlicht auf dem Blog des Journalisten Erik Praschl. Wie er; distanziere ich mich vom Inhalt dieser Trauerrede. Ich lese sie als zeitgeschichtliches Dokument.

Über die Autorin

Über die Autorin

Birgit Aurelia Janetzky bietet Fortbildungen für Berufsgruppen im Bereich Sterben, Bestattung und Trauer. Sie hält Vorträge und schreibt Artikel für verschiedene Fachzeitschriften. Als Social-Media-Managerin und Expertin für die Themen digitaler Nachlass und Trauer im Internet berät sie Unternehmen und Organisationen, und begleitet Projekte an der Schnittstelle von #Mensch #Tod #Internet.
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