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seconddeath

14. August 2009

Mein reales Leben ist spannend genug, ein zweites virtuelles Leben brauche ich nicht. Doch Second Life wollte ich immer schon mal ausprobieren. Second Life ist eine kostenlose digitale Online-Welt, die von ihren Einwohnern, die Avatare genannt werden, erdacht und erschaffen wird.

 

Bei mir scheitert die Erschaffung eines zweiten Lebens daran, dass meine Grafikkarte zu schwach auf der Brust ist: ich bekomme eine Fehlermeldung. Zu gerne wüsste ich aus erster Hand, ob in der schönen neuen Parallelwelt auch gestorben wird.

Als die zwei hauptsächlichen Todesursachen gelten

  1. Accountleichen. Das sind Avatare, die angelegt werden. Ihre Besitzer kommen nicht wieder, weil sie in der realen Welt anderes zu tun haben. Jemand hat sich dieser Figuren angenommen und die Accountleichenbewegung gestartet. Die Bewegung hat eine eigene Webseite, man muss nicht Mitglied bei SL sein.
  2. Crash der Datenbank. Durch einem Zusammenbruch der Datenbank verloren zahlreiche Nutzer ihre Avatare. Der Bericht auf endl.de macht sich Gedanken über die Auswirkungen dieses Sudden Death auf die Identität der Nutzer.

Auf Second Life sind Unternehmen vertreten, die dort nicht spielen, sondern Geld verdienen wollen. Vielleicht starte ich einen weiteren Versuch um herauszufinden, ob sich schon reale Bestattungsinstitute auf SL tummeln.

Über die Autorin

Über die Autorin

Birgit Aurelia Janetzky bietet Fortbildungen für Berufsgruppen im Bereich Sterben, Bestattung und Trauer. Sie hält Vorträge und schreibt Artikel für verschiedene Fachzeitschriften. Als Social-Media-Managerin und Expertin für die Themen digitaler Nachlass und Trauer im Internet berät sie Unternehmen und Organisationen, und begleitet Projekte an der Schnittstelle von #Mensch #Tod #Internet.
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