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Sergej in der Urnen – Filmempfehlung

27. Februar 2012

Seit 30 Jahren steht die Urne Sergejs auf dem Schrank von Eugen in Paris, weil sich seine vier Söhne nicht über die Beisetzung einigen können. Urenkel Boris versucht das Ganze in die Hand zunehmen und stößt auf seine Familiengeschichte, in der persönliches Schicksal und politische Geschichte miteinander verquickt sind.

 

SERGEJ IN DER URNE schlägt den Bogen von der Russischen Revolution bis ins 21. Jahrhundert. Der Film erzählt die Geschichte von drei Generationen einer weit verstreuten, europäischen Familie. Sergej Stepanowitsch Tschachotin (1883-1973) ist der verstorbene Protagonist. Er war Mikrobiologe, Wissenschaftler von Weltruf, Freund Einsteins und Pawlows, Revolutionär, Antifaschist, Pazifist und Frauenheld.  Fünf Mal heiratete er, fünf Mal ließ er sich scheiden. Sergej hatte acht Söhne. Erstmals sprechen vier von ihnen über die wechselvolle Geschichte ihres Vaters.

Filmemacher Boris Hars-Tschachotin, Urenkel von Sergej, entdeckte zu Beginn seiner Spurensuche die Urne. Mit demWunsch nach Versöhnung versucht er seine weit verstreute Familie zu vereinen, um endlich den letzten Willen seines Urgroßvaters zu erfüllen und dessen Asche auf Korsika beizusetzen.

Kinostart 23. Februar 2012

Der Link zum Trailer

Über die Autorin

Über die Autorin

Birgit Aurelia Janetzky bietet Fortbildungen für Berufsgruppen im Bereich Sterben, Bestattung und Trauer. Sie hält Vorträge und schreibt Artikel für verschiedene Fachzeitschriften. Als Social-Media-Managerin und Expertin für die Themen digitaler Nachlass und Trauer im Internet berät sie Unternehmen und Organisationen, und begleitet Projekte an der Schnittstelle von #Mensch #Tod #Internet.
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